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17.09.2021

Schulanfänger herzlich begrüßt

13 Kinder hat Schulleiterin Renate Merk-Neunhoeffer am ersten Schultag in der Comenius-Schule in Hilpoltstein willkommen geheißen.

Im Rahmen eines fröhlichen Gottesdienstes für die Familien der Schulanfänger*innen konnten am 1. Schultag 13 stolze Kinder mit ihren Schultüten von Schulleiterin Renate Merk-Neunhoeffer in der Comenius-Schule in Hilpoltstein begrüßt werden. Gespannt begleiteten die Familien ihre Kinder in das neue Klassenzimmer. Heilpädagogische Förderlehrerin Melanie Böhm, die den Gottesdienst zusammen mit Diakon Gerhard Lechner vorbereitet hatte, hielt dort gleich erste Aufgaben für die Kinder bereit. Der andere Teil der Erstklässler startete in diesem Schuljahr an der Grundschule Kupferplatte in Roth.

In diesem Schuljahr beginnt die Comenius-Schule Hilpoltstein mit zwei weiteren Partnerklassen außerhalb ihrer Stammschule: eine 1. Klasse (Lehrkraft Ursula Pessinger) und eine 2. Klasse (Lehrkraft Markus Wengler) haben ab diesem Schuljahr ihr Klassenzimmer an der Rother Grundschule. Die Klassen der Regelschule und die Klassen der Comenius-Schule haben jeweils ihr eigenes Klassenzimmer, ihren eigenen Stundenplan und ihre eigenen Lehrkräfte. Als Partnerklassen werden sie eng zusammenarbeiten mit den Klassen der Regelschule und so viel gemeinsamen Unterricht wie möglich machen. Erfahrungsgemäß gelingt das gemeinsame Lernen in bestimmten Fächern wie zum Beispiel Musik, Sport, Kunst oder auch Sachunterricht richtig gut. "Durch die intensive Zusammenarbeit und die täglichen Begegnungen werden alle bereichernde Erfahrungen machen", ist sich Schulleiterin Merk-Neunhoeffer sicher.


Von: Renate Merk-Neunhoeffer

13 Erstklässler versammelten sich auf dem Dorfplatz am Auhof für ein erstes Schulfoto. Foto: Renate Merk-Neunhoeffer

30.07.2021

2. Tierpatentag am Erlebnisbauernhof in Hilpoltstein

15 Tierpatinnen und –paten und ihre Familien haben den Auhof-Erlebnisbauernhof kennengelernt

Hilpoltstein – 180 Tiere und 70 Tierpaten – das ist die Bilanz nach einigen Jahren Tierpatenschaften am Auhof in Hilpoltstein. Zum zweiten Mal konnten am vergangenen Samstag Patinnen und Paten beim Tierpatentag zusammenkommen, sich kennenlernen und sich bei Kaffee, Kuchen und Eis über die Arbeit des Erlebnisbauernhofs informieren. 15 Patinnen und Paten samt Familie hatten das Angebot angenommen, sichtlich stolz auf das Gute, das ihre Spende am Auhofbauernhof bewirkt.

Andreas Ammon, Leiter des Auhofs, begrüßte die Anwesenden in der Eventhalle – coronakonform gab es einen eigenen Tisch für jede Familie. „Der Erlebnisbauernhof ist die Perle des Auhofs“, schwärmte der Einrichtungsleiter, „ein toller Ort für Inklusion.“ Menschen mit und ohne Behinderung kämen am Bauernhof zusammen, so Ammon. Die Pflege der Tiere wird von Menschen mit Behinderung, die am Auhof leben, übernommen. Aber: Für die Versorgung der Tiere gibt es keine finanzielle Unterstützung von Kostenträgern. „Es ist so toll, dass es Menschen wie Sie gibt, die für dieses Projekt spenden“, bedankte sich Ammon bei den Tierpatinnen und –paten.

Tierarztkosten, Spezialfutter, Materialkosten für Gehege und Umzäunungen… die Spendengelder werden vielseitig eingesetzt, wie Markus Stengl, Leiter des Erlebnisbauernhofs, erklärte. Auch von der Corona-Zeit erzählt Stengl. Die Klientinnen und Klienten durften nicht mehr auf dem Bauernhof arbeiten. „Da fehlten auf der einen Seite natürlich die Arbeitskräfte und nur noch wenige Hauptamtliche mussten alles alleine schultern. Und gleichzeitig war es für die Beschäftigten schwer auszuhalten, nicht mehr bei den geliebten Tieren sein zu können.“ Erst seit Juli 2021 läuft der Normalbetrieb auf dem Hof wieder.

Besonders erfreut waren die Tierpatinnen und Tierpaten, dass sie nach Kaffee und Kuchen mit den Eseln einen Spazier-Parcour gehen durften. Auch der Rundgang mit Erklärungen zum sogenannten „Archehof“, der zur Erhaltung seltener Nutztierrassen dient, machte allen Beteiligten sichtlich Spaß.

Weitere Informationen zu den Tierpatenschaften gibt es unter: www.rummelsberger-diakonie.de/tierpatenschaft .


Von: Diakonin Arnica Mühlendyck

Die Tierpatinnen und Tierpaten waren glücklich, endlich ihre „tierischen Schützlinge“ sehen und streicheln zu dürfen. (Foto: Diakon Mathias Kippenberg)