Infos zum Standort

Die Bereiche

In den Altmühltal-Werkstätten gibt es folgende Bereiche:

Berufliche Bildung:
Schulabgänger beginnen in den Altmühltal-Werkstätten mit dem Eingangs-Verfahren. In dieser Zeit wird festgestellt, ob die Werkstatt die richtige Wahl war.  

Nach drei Monaten wechseln die Beschäftigten in den Berufs-Bildungs-Bereich. Dort bleiben sie meistens zwei Jahre. Die Beschäftigten machen Praktika in der Werkstatt. Begleitend findet theoretischer Unterricht statt. Dieser soll über die Tätigkeit in den verschiedenen Arbeits-Bereichen informieren und die Entwicklung der Persönlichkeit unterstützen.

Im Berufs-Bildungs-Bereich wird für jeden Beschäftigten ein Bildungs-Plan erstellt.

Darin wird Folgendes beschrieben:

das Berufs-Feld,

was der Beschäftigte im Beruf erreichen will,

welche Unterstützung er dazu braucht,

was er alles Lernen kann.

Entwickelt sich der Beschäftigte weiter, wird der Bildungsplan entsprechend angepasst.

Schreinerei:
In der Schreinerei arbeiten die Beschäftigten an modernen Maschinen. Sie erledigen Holz-Arbeiten für Unternehmen. Derzeit bauen sie Bienenkästen für ein Unternehmen aus der Region. Für den Verkauf im Werkstatt-Laden fertigen sie verschiedene Vogelhäuschen. Dazu sägen und schleifen die Beschäftigten die Einzel-Teile und fügen sie zusammen.

Wäscherei und Nähservice:
In der Wäscherei waschen und trocknen die Beschäftigten mit modernen Industriemaschinen. Zu den Kunden gehören Feuerwehren, sowie private und soziale Einrichtungen. Gebügelt wird mit einer Heißmangel oder einem Bügeleisen. 

Die Beschäftigten der Näherei nähen Kirschkernkissen, Topflappen und Tragetaschen in verschiedenen Größen. Ein neues Produkt ist eine Brotzeit-Tasche aus Filz. Darin ist ein Vespermesser und Holzbrett enthalten. Das Holzbrett wird in der Schreinerei hergestellt. Diese Produkte werden im Werkstatt-Laden verkauft. Die Beschäftigten ändern und flicken auch Kleidung im Auftrag ihrer Kunden.

Montage:
Die Beschäftigten sortieren, montieren und verpacken Brotzeit-Dosen, die in einer Firma in der Nachbarschaft hergestellt werden. Sie kontrollieren, ob die Dosen korrekt gearbeitet sind. Ihre Arbeit erledigen sie so, dass sie den Qualitätsanforderungen der Industrie entspricht. Der größte Auftraggeber der Altmühltal-Werkstätten ist ein Unternehmen aus der Kunststoff-Industrie.

Verpackung:
Die Beschäftigten verpacken Kabel, Stecker, Adapter und Stifte aller Art in Schachteln. Sie zählen die gewünschte Menge ab und stecken die Ware in Kartons. Die Pakete schicken sie dann an den Auftraggeber.

Werkstatt-Laden:
Im Werkstatt-Laden verkaufen die Beschäftigten Produkte aus der Schreinerei und der Näherei. Der Werkstatt-Laden ist montags bis freitags geöffnet.

Die Öffnungszeiten sind:

Montag bis Mittwoch 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr und 13:00 Uhr bis 16:45 Uhr,

Donnerstag 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr und 13:00 Uhr bis 15:45 Uhr,

Freitag von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr.

Logistik-Zentrum für die Ein-Dollar-Brille:
Die Ein-Dollar-Brille ist eine Erfindung für arme Menschen, die bisher keine Brille hatten. Die Brille wird so günstig angeboten, damit sich wirklich jeder eine Sehhilfe leisten kann. In den Altmühltal-Werkstätten lagert das komplette Material für die Ein-Dollar-Brille. Das Werkstatt-Team nimmt Bestellungen entgegen und verschickt das Material nach Afrika, Asien und Süd-Amerika. Die Brillen werden dort zusammengebaut und verkauft. So entstehen in den armen Ländern Arbeitsplätze vor Ort.